Add-In, Add-On & Plug-In

Ein Computerbildschirm auf dem Programmiercode zu sehen ist

Kennen Sie den Unterschied zwischen diesen drei Begriffen? Sie werden im Alltag bei Gesprächen über Business-Software häufig vertauscht. Hier erfahren Sie was welcher Begriff genau bedeutet:

Add-In:

Ein Add-In ist eine Erweiterung einer Business-Software um Funktionen, die in einer Software Anwendung tief eingebunden und vollständig in das Hauptprogramm integriert ist.

Es ist meistens nicht möglich eine Add-In-Installation zu entfernen, ohne dabei das Hauptprogramm zu verändern. Die Entfernung eines Add-Ins benötigt in der Regel eine Neuinstallation der Business-Software. Ein Add-On oder Plug-In kann gewöhnlicher Weise entfernt werden, ohne das Hauptprogramm zu ändern.

Beispiel: Microsoft Excel verwendet Add-Ins, z.B. um Wechselkurse zu berechnen, in BI-Anwendungen werden sie oft verwendet und auch für Erweiterungen von Planungssoftware um Funktionalitäten, wie z.B. Budgetierungs-Applikationen werden Add-Ins angewendet.

 

Add-On:

Ein Add-On ist eine Erweiterung einer Business-Software mit optionalen Modulen. Es werden zusätzliche Funktionen hinzugefügt. Ein Add-On wird auf einer Anwendung installiert und kann jederzeit deinstalliert werden, ohne Auswirkungen auf das Hauptprogramm zu haben.

In der Regel werden Add-Ons von demselben Anbieter der Hauptsoftware bereitgestellt. Die meisten Business-Software Produkte sind modular aufgebaut und lassen sich durch Add-Ons individuell an die Wünsche der Kunden anpassen.

Beispiele: Eine Dokumentenmanagement-Software besteht aus verschiedenen Modulen, die einen eigenen Anwendungsbereich haben und als Add-On des Gesamtsystems programmiert werden. Sie können eine Dokumentenmanagement-Software mit oder ohne das Modul Rechnungseingangsworkflow nutzen. Aber Sie können die Funktionen des Rechnungseingangsworkflows, wie zum Beispiel automatische Verbuchung von Eingangsrechnungen nur nutzen, wenn Sie das Add-On zusätzlich erwerben.

 

Plug-In:

Ein Plug-In ist ein separates Softwareprogramm, meistens von Drittanbietern, auf welches andere Softwareanwendungen zugreifen können, um deren Funktionalität zu erweitern. Die Softwareanwendungen greifen über definierte Schnittstellen auf die Plug-Ins zu, wenn Sie benötigt werden.

Beispiele: In Business-Software kommen Plug-Ins bei verschiedensten Aufgaben in Einsatz. Zum Beispiel können Sie beim Im- oder Export von Daten aus und in verschiedenen Softwaresysteme als Form einer Schnittstelle in Einsatz kommen.

Die bekanntesten Plug-In Programme sind: Java, Flash Player oder PDF Plug-Ins für Webbrowser. Sie erweitern die Funktionen der Browser zur Darstellung von Dateiformaten, die standardmäßig nicht unterstützt werden.